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Das Vestische Museum ist das jüngste und auch das älteste Museum der Stadt Recklinghausen. Seine Anfänge gehen auf die heimatkundliche Sammlung des 1890 gegründeten Orts- und Heimatvereins Recklinghausen zurück. 1944 weitgehend zerstört, konnte es 1988 als neukonzipiertes historisches Museum in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude an der Hohenzollernstraße wieder eröffnet werden. Auf über 1000 qm Ausstellungsfläche präsentiert es neben Christlicher Kunst aus dem Vest Recklinghausen einen stadt- und landesgeschichtlichen Rundgang und eine einzigartige Sammlung naiver Kunst, die durch ein grozügige und umfangreiche Schenkung von Marinanne Kühn im Jahre 2003 wesentlich erweitert werden konnte. | Erich Bödeker: | ![]() | ||||
Stadt und Vest Recklinghausen stehen im Mittelpunkt des historischen Rundgangs, der in einem weiten Bogen von den ur- und frühgeschichtlichen Funden über die mittelalterliche Stadtwerdung, die Recklinghäuser Tuchproduktion und die Zeit des Bergbaus bis in die Jugendkultur der 1970er Jahre führt. Er lässt die Hexenprozesse des Spätmittelalters lebendig werden, konfrontiert aber auch mit dem Elend der Heimarbeiter im 18.. Jahrhundert, mit nationalsozialistischer Propaganda und der Judenverfolgung nach 1933. Das Ausstellungsprogramm widmet sich der Stadt- und Reginalgeschichte und präsentiert Künstler wie auch Themen der Naive. Zudem haben kultur- und kunsthistorische Ausstellungen hier ihren festen Platz. | Erich Bödeker: | ![]() | ||||
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